Im Jahre 2018 werden wieder viele, viele  Rittersleut den Weg nach Graefenthal einschlagen, und wahrscheinlich noch mehr, als sie es schon im vergangenen Jahr getan. Wir rechnen mit fast 500 Darstellern, Kreuzfahrern, Edelfrauen, Musikern, Gauklern, Sängern, Tänzern, Kämpfern, Reitern, Handwerker, Händler, viele Andere.
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Im Jahre 1248 stiftet Otto II von Geldern das Kloster Graefenthal. Das Kloster kann in den folgenden jahren seine Autorität in den umliegenden Gemeinden ausbauen, auch wenn es den Zisterzienser Nonnen teilweise schwerfällt sich gegen Ihre männlichen Kirchenbrüder zu behaupten. Sie flehen sogar den Papst an, dass sie wenigstens Fisch aus der Niers essen dürften, denn Fleisch ist Ihnen streng verboten. Trotzdem ist es um das Kloster gut bestellt und die Lagerräume sind gefüllt. Nicht nur dieser Umstand führt die Ritter der umliegenden Herzögtümer zur österlichen Heerschau ins Kloster.

Nicht nur die Edelleute am Niederrhein waren an der Weltpolitik interessiert, 1212 zogen sogar Kinder in Frankreich und am Niederrhein zu Tausenden Richtung Jerusalem und damit in ihr Verderben (Kinderkreuzzug).

 Nachdem Friedrich der II Jerusamlem 1244 aufgeben musste unternahm der fanzösische König Louis IX. im jahr 1248 den

6. Kreuzzug (bis 1254)

 Als dieser jedoch ebenso scheiterte, ließen die Päpste einen weiteren Kreuzzug gegen die Staufer predigen, jedoch ging 1291 die letzte Bastion Akka in Palästina verloren.

Dietrich IV./VI. von Kleve (* um 1185; † 13. Mai oder 26. Juni 1260) (auch: Dietrich Nust) war einziger Sohn des Grafen Dietrich III./V. von Kleve und der Margarethe von Holland, Tochter von Graf Florenz III. Er war Graf von Kleve von etwa 1202 bis 1260.
Dietrich folgte minderjährig seinem Vater und wurde der eigentliche Gründer des Territorialstaates Kleve. Er förderte sehr die Besiedlung des Landes und gründete Burgen und Städte, unter anderem Wesel, Kleve, Kalkar und Grieth. Er ging im deutschen Thronstreit erst 1214 endgültig über zum späteren Kaiser Friedrich II. und bekam von ihm alle Lehen bestätigt.

Er griff 1248 in den Flandern-Erbkrieg gegen das Haus Dampierre-Namur ein, gewann unter anderem Gahlen, Castrop, Mengede bei Dortmund, Hülchrath bei Neuss und die Vogtei von Willibrord in Wesel und Dinslaken und festigte die Position des Hauses am Niederrhein