Deutsche Gugel

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Deutsche Gugel

Typische Kopfbedeckung des Soldaten des Spätmittelalters. Diese deutsche Gugel wurde gerne in gefränstem Stil getragen, da sie durch den aufgeschnittenen Kragen eine hohe Beweglichkeit der Arme zuließ und natürlich wie immer auch eine Mode darstellte.

 

Beschreibung

Deutsche Gugel

Typische Kopfbedeckung des Soldaten des Spätmittelalters. Diese deutsche Gugel wurde gerne in gefränstem Stil getragen, da sie durch den aufgeschnittenen Kragen eine hohe Beweglichkeit der Arme zuließ und natürlich wie immer auch eine Mode darstellte.

Die Gugel war eine modisches aber auch funktionales Kleidungsstück ab dem 14.Jh. Getragen von fast allen Bevölkerungsschichten, entweder mit wertvollen Steinen und Perlen geschmückt, die mit Pilgerzeichen, Stickereien, Glöckchen, Zaddeln oder besonders langem Zipfel versehen wurde. All diese Eigenheiten konnten dazu dienen eine Besonderheit, wie Narrentum, Musiker oder Trauerflor zu betonen. Farbigkeit ließ sich dementsprechend regional oder je nach Status zuordnen. Beliebt war eine Zeit lang auch die Zweifarbige Variante, das sogenannte Miparti.

In dem Bildnis des Albrecht Dürers sieht man einen süddeutschen,  typischen Fransenhut, um 1500.

Wahrscheinlich ist die geschlossene Gugel eher ein männliches Kleidungsstück. Die mit Zierknöpfen versehene offene Form war ohne Kapuze, oder als offene Haube die weibliche Ausführung der Gugel.

Zusätzliche Information

Gewicht 0.3 kg
Farbe Oberstoff

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